Herrsching | 28. Februar 2020 |

Welche Faktoren bestimmen die Effizienz von Wärmepumpen in Einfamilienhäusern

Wie Wärmepumpen vor allem auch in Bestandsgebäuden stärker zum Einsatz kommen können, will ein Projekt des Fraunhofer-Instituts ISE erforschen.

Elektrisch betriebene Wärmepumpen können zur Reduktion der CO2-Emissionen im Gebäudesektor eine führende Rolle einnehmen. Noch hemmen jedoch unterschiedliche Barrieren den Ausbau der Technologie – vor allem in Bestandsgebäuden. Das vom Bundeswirtschaftsministerium geförderte Verbundprojekt "WP-QS im Bestand – Entwicklung optimierter Versorgungskonzepte und nachhaltiger Qualitätssicherungsmaßnahmen für Wärmepumpen im EFH-Bestand" will die wichtigsten Fragestellungen dazu beantworten.

Das Forschungskonsortium, bestehend aus den Wärmepumpenherstellern Ait-Deutschland, Bosch Thermotechnik, Glen Dimplex Deutschland, NIBE Systemtechnik, Panasonic, Rotex Heating Systems, Stiebel Eltron, Vaillant, Viessmann Werke Allendorf, Max Weishaupt und den Energieversorgern Lechwerke und Stadtwerke Stuttgart, wird unter der Leitung des Fraunhofer-Instituts für Solare Energiesysteme ISE in den nächsten drei Jahren eine Feldmessung mit bis zu 100 Elektro-Wärmepumpen im Einfamilienhausbestand durchführen.

Der Hauptfokus der Untersuchung liegt auf der Effizienzanalyse, wobei auch die Betriebsbedingungen der Wärmepumpen und die hierfür durchgeführten Sanierungsmaßnahmen berücksichtigt werden sollen. Gestützt wird diese Analyse durch eine modellbasierte Bewertung der Effizienzeinflüsse.Darüber hinaus interessieren sich die Forscher für die zweckmäßige Dimensionierung und Regelung von bivalenten Systemen sowie die reale Schallbelastung von Außenluft-Wärmepumpen im Feld. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf der messtechnisch nachgewiesenen PV-Eigenstromnutzung von Wärmepumpen und der damit verbundenen Netzinteraktion liegen.

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