22. Juli 2019

Modernisierung einer BHKW-Anlage mit 50 kW

Welche konkreten Auswirkungen verstecken sich hinter den Regelungen einer KWK-Modernisierung gemäß KWK-Gesetz – Praxisbeispiel einer BHKW-Anlage mit 50 kW.

Am 26. März 2010 wurde eine BHKW-Anlage (Erdgas-Motor) mit einer elektrischen Leistung von 50 kW in einem mittelständischen Unternehmen in Betrieb genommen. Der überwiegende Teil des KWK-Stroms wird in dem Unternehmen selbst genutzt. Ein kleiner Teil des produzierten KWK-Stroms wird in das öffentliche Stromnetz eingespeist. Die bereitgestellte Wärme wird vollständig im Unternehmen genutzt.

Pro Jahr weist die BHKW-Anlage eine Laufzeit von 7.500 Vollbenutzungsstunden auf.

Der Betreiber der BHKW-Anlage will die BHKW-Anlage im Spätjahr 2019 modernisieren.


Bewerten Sie, ob folgende Aussagen Ihrer Meinung nach richtig oder falsch sind. Lassen Sie sich Zeit zum Überlegen. Nach der Beantwortung klicken Sie auf den "Weiter"-Button, um zur Lösung zu gelangen.

Aussagen Diese Aussage ist richtig Diese Aussage ist falsch
Die BHKW-Anlage erhält keine KWK-Zuschläge mehr, da sie bereits mehr als 60.000 Vollbenutzungsstunden in Betrieb war.
Die Höhe der KWK-Zuschläge orientiert sich nach den Vorgaben des zum Zeitpunkt der Wiederinbetriebnahme nach der Modernisierung gültigen KWK-Gesetzes (KWKG 2016/2017).
Der Betreiber muss nach der Modernisierung auch eine Verbesserung der Anlageneffizienz nachweisen. Dabei reicht es aus, wenn die mittels geeichter Zähler (Gaszähler, Stromzähler, Wärmemengenzähler) ermittelte Effizienz der modernisierten BHKW-Anlage besser ist als die letzte Messung der alten BHKW-Anlage.
Der Betreiber erhält in dem konkreten Fall nach einer fachgerechten und den Bestimmungen des KWK-Gesetzes entsprechenden Modernisierung wieder 10 Jahre KWK-Zuschläge auf den KWK-Strom.
Der Betreiber erhält in dem konkreten Fall nach einer fachgerechten und den Bestimmungen des KWK-Gesetzes entsprechenden Modernisierung nur für 30.000 Vollbenutzungsstunden KWK-Zuschläge auf den KWK-Strom.
Der Betreiber der KWK-Anlage muss in dem oben geschilderten Fall bei einer Modernisierung nachweisen, dass die für die Modernisierung aufgewendeten Kosten mehr als 25% der fiktiven Neuerrichtungskosten der Anlage entsprechen.
Der Betreiber der KWK-Anlage erhält in dem oben geschilderten Fall bei Nachweis eines Kostenanteils für die Modernisierung in Höhe von mehr als 50% der fiktiven Neuerrichtungskosten der KWK-Anlage einen doppelt so langen Förderzeitraum.
BHKW-Infozentrum GbR hat 4,85 von 5 Sternen | 179 Bewertungen auf ProvenExpert.com