g-Wert (Energiedurchlassgrad)

Der g-Wert ist insbesondere bei Fenstern von Bedeutung. Der sogenannte Energiedurchlassgrad (g-Wert) gibt die Energiedurchlässigkeit von transparenten Bauteilen von Gebäuden an. In der Regel handelt es sich dabei um Fenster oder Glasbauteile. Neben dem U-Wert stellt der Energiedurchlassgrad die wichtigste Kennzahl für Verglasungen von Gebäuden dar. Konkret gibt der g-Wert an, welcher relative Anteil der Energie ins Innere eines Gebäudes gelangen kann und dort zur Erwärmung dessen beiträgt. Dabei liegt die Bandbreite der Werte zwischen 0 und 1.

Beispiel: Durch Sonneneinstrahlung wirkt Energie auf ein Gebäude. Der g-Wert beträgt 0,4. Dies bedeutet, dass 40 % der Energieeinstrahlung durch die transparente Fassade des Gebäudes hindurch gelassen wird.

Die Formel des Energiedurchlassgrades lautet:

ST + Qi = g-Wert

Dabei gibt „ST“ die Summe aus der Strahlungstransmission (z.B. Sonneneinstrahlung= an und „Qi“ die sekundäre Wärmeabgabe nach innen.

 

Folgende beispielhafte Richtwerte existieren im Bauwesen:

  • 3-Scheiben-Isolierverglasung (beschichtet): g-Wert = 0,50 bis 0,55
  • 2-Scheiben-Isolierverglasung (beschichtet): g-Wert = 0,60
  • Standardmäßige Einfachverglasung: g-Wert = 0,75 bis 0,87

 

 

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