Rastatt | 6. Februar 2014 |

Evaluierung des KWK-Gesetzes hat begonnen

BMWi beauftragt Prognos AG, Fraunhofer IFAM, IREES und BHKW-Consult mit der Erstellung einer Potenzial- und Kosten-Nutzen-Analyse zu den Einsatzmöglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplung (EU-Energieeffizienzrichtlinie) sowie der Evaluierung des KWKG.

Die Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) ist eine wichtige Technologie zur Steigerung der Primärenergieeffizienz, zur Reduzierung von CO2-Emisisonen und für den Ressourcenschutz. Die Bundesregierung verfolgt das Ziel, den Anteil der KWK an der Gesamtnettostromerzeugung bis zum Jahre 2020 auf 25% zu erhöhen.

Mit der Realisierung der wissenschaftlichen Projekt-Studie „Erstellung einer vorbereitenden Studie: Potenzial- und Kosten-Nutzen-Analyse zu den Einsatzmöglichkeiten von Kraft-Wärme-Kopplung (Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinie) sowie Evaluierung des KWKG im Jahre 2014“ hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) die Prognos AG (Berlin), das Fraunhofer IFAM (Bremen), das Institut für Ressourceneffizienz und Energiestrategien IREES (Karlsruhe) sowie BHKW-Consult (Rastatt) beauftragt.

Die Studie gliedert sich in die drei wesentlichen Teile:

  • Potenzial- und Kosten-Nutzen-Analyse von Fernwärme/Fernkälte und KWK im Rahmen der Umsetzung der EU-Energieeffizienzrichtlinbie
  • Analyse der zukünftigen Rolle der KWK im Strom- und Wärmeversorgungssystem
  • Zwischenevaluierung des KWK-Gesetzes (KWKG).

Zwischenüberprüfung des KWKG

Die Federführung der Zwischenüberprüfung des KWKG liegt bei der Prognos AG (Berlin). Im Rahmen dieses „Monitorings“ sollen insbesondere die Erreichung der energie- und klimapolitischen Ziele der Bundesregierung, die Rahmenbedingungen für den Betrieb von KWK-Anlagen sowie die Ausgestaltung der Zuschlagszahlungen untersucht werden. Arbeitspakete der Evaluierung des KWK-Gesetzes sind:

  • Bestimmung des Anteils der Stromerzeugung in KWK-Anlagen an der Gesamtstromerzeugung
  • Stand des Ausbaus von Wärme- und Kältenetzen sowie Wärme- und Kältenetze auf KWK-Basis
  • Entwicklung der Wirtschaftlichkeit von KWK-Anlagen für den Zeitraum 2005 bis 2013 sowie für Neuanlagen bis zum Jahre 2020.
  • Bewertung der Höhe der Zuschläge des KWK-Gesetzes
  • Prognose der KWK-Erzeugung und der Kosten der KWKG-Umlage

 

Das wissenschaftliche Forschungsprojekt soll bis August 2014 abgeschlossen sein.

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