Herrsching | 5. Juli 2019 |

Regierung will flexible Gas-KWK gezielt fördern

Das BMWi will eine Verlängerung der KWK-Förderung bis 2030 vorschlagen und für die Versorgungssicherheit in Süddeutschland den Bau von KWK-Anlagen mit einem Bonus anreizen.

„Der energiewendetaugliche Ausbau der Kraft-Wärme-Kopplung ist die wichtigste Maßnahme, um in Deutschland gesicherte Leistung aus Kraftwerken bereitzustellen“, so die Auffassung des Bundeswirtschaftsministeriums (BMWi). Entscheidend sei dabei, dass neue KWK-Anlagen flexibel sind und mit Erdgas betrieben werden, damit sie möglichst wenig CO2 ausstoßen.

„In diesem Sinne wird das BMWi auf Grundlage eines intensiven Dialogs mit allen Akteuren eine Verlängerung und Weiterentwicklung des KWKG bis 2030 vorschlagen“, heißt es weiter in einem aktuellen Papier des Ministeriums. Zudem wolle das BMWi „im Hinblick auf die besonderen Herausforderungen in Süddeutschland“ vorschlagen, dort über einen Bonus gezielt KWK-Anlagen mit eher niedrigen Vollbenutzungsstunden und höherer Leistung anzureizen.

Diese Anlagen könnten zunächst Stromgeführt werden und bei in späterer Zeit sinkendem Bedarf an gesicherter Leistung dann Wärmegeführt. In einer Analyse unter besonderer Berücksichtigung von Netzengpässen soll der
mögliche Bedarf ermittelt werden. Das BMWi kündigt an, die Versorgungssicherheit im weiteren Verlauf der Energiewende und angesichts der Vollendung des Kernkraftausstiegs im Jahr 2022 und des Kohleausstiegs
„kontinuierlich“ durch ein Monitoring analysieren zu wollen.

Für die gesicherte Leistung wird auf die bestehenden Reserven wie Kapazitätsreserve (2.000 MW), Netzreserve (6.000 MW in Süddeutschland) und die sogenannte „Sicherheitsbereitschaft“ (2.700 MW) sowie noch zu errichtende
„besondere netztechnische Betriebsmittel“ (1.200 MW) in Süddeutschland verwiesen. Mit einer Summe von mehr als 10.000 MW seien die vorgehaltenen Reserven „bereits heute einmalig in Europa“, heißt es dazu.

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