KWK-Technologien

Das Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) kann von einer Vielzahl von KWK-Technologien realisiert werden.

Grundsätzlich wird dabei unterschieden zwischen den KWK-Technologien, bei denen der Brennstoff in einem Brenner verheizt wird, und den Verbrennungskraftmaschinen. Am häufigsten werden Verbrennungskraftmaschinen eingesetzt. Verbrennungsmotoren und Gasturbinen zählen zu dieser Kategorie, wobei man bei Verbrennungsmotoren zwischen Fremdzünder (Ottomotoren) und Selbstzünder (Dieselmotoren) unterscheidet. Zu den KWK-Technologien mit Brennertechnik zählen Stirlingmotor, Dampfmotor, Dampfturbine sowie ORC- und Kalina-Cycle-Anlage.

KWK-Technologien

Brennstoffzellen gehören ebenfalls zu den KWK-Technologien, auch wenn diese eigentlich nicht nach dem KWK-Prinzip arbeiten. Bei Brennstoffzellen wird Strom auf direktem Weg elektrochemisch erzeugt. Strenggenommen liegt eigentlich eine Strom-Wärme-Kopplung vor. Bis auf wenige Ausnahmen werden Brennstoffzellen nahezu ausschließlich im elektrischen Leistungsbereich bis 5 kW eingesetzt.

Leistungs- und Effizienzspektrum von KWK-Technologien

In der nachfolgenden Tabelle sind aktuelle technologische Daten derzeit verfügbarer KWK-Anlagen aufgezeigt. Dabei wurde lediglich die Modulgröße bis maximal 20 MW elektrischer Leistung betrachtet, um ein einheitliches Bild bei den elektrischen Wirkungsgraden gewährleisten zu können.

KWK-Technologien
Die Dampfturbine sowie der Dampfmotor werden meist im industriellen bereich eingesetzt. Als Kombination mit der Gasturbine werden Gas- und Dampturbinen Heizkraftwerke (GuD) in Industrie und der kommunalen Fernwärme eingesetzt.
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