Negative Strompreise – Fakten und Statistiken

 

Achtung: Seit Oktober 2025 werden die Werte nicht mehr stundenweise, sondern viertelstundenweise gemessen. Diese Seite beinhaltet alle Werte bis Ende 2025. Wir werden die neuen Werte in Kürze gesondert aufnehmen und hier darüber berichten.

Negative Strompreise treten an der Strombörse dann auf, wenn ein Überangebot an Strom auf dem Markt vorhanden ist. In solchen Fällen eines Überangebotes reduzieren sich die Strompreise erheblich und können sogar negative Werte einnehmen. Dies passiert vorrangig zu Zeiten, in denen viel Strom aus volatilen erneuerbare Energien (EE) wie Windkraft und Photovoltaik produziert wird und thermische Kraftwerke nicht schnell genug ihre Leistung reduzieren.

Hat sich in den letzten Jahren die Anzahl negativer Strompreise erhöht?

Betrachtet man die Jahre 2015-2018 so unterlagen die negativen Strompreise zwar gewissen Schwankungen. Anhand der Daten war aber in diesen drei Jahren kein Anwachsen der Stundenkontrakten mit negativen Strompreisen erkennbar. Die Jahre 2015, 2017 und 2018 lagen mit 126-149 negativen Stundenkontrakten (2017 und 2018 inklusive jeweils 2-3 Preisen mit Nullwerten)  in einem relativ engen Wertebereich. Im Jahre 2016 traten sogar weniger als 100 negative Stundenkontrakte auf.
Das Jahr 2019 weist dagegen mit 211 negativen Stundenkontrakten (zzgl. einem Nullwert) eine deutlich höhere Anzahl an negativen Strompreisen auf. Die deutliche Erhöhung ist vorrangig auf die Monate März und Juni 2019 zurückzuführen. Die negativen Stundenkontrakte traten an 39 Kalendertagen auf.
Das Jahr 2020 erreichte mit 298 negativen Stundenkontrakten (zzgl. vier Nullwerten) einen im Vergleich zu den Vorjahren neuen Rekordwert. In den Monaten Februar bis Juli traten besonders viele negative Strompreise auf. Im Februar gab es aufgrund von Winterstürmen besonders viel Windstrom. Im März bis Juli 2020 wirken sich vor allem die Auswirkungen des Covid-19- Lockdowns aus.
Bisher lag der höchste Wert für einen Februar bei 14 Stunden. Dieser trat im Jahre 2016 auf.  Im Jahr 2020 wurden im Februar insgesamt 84 negative Stunden erfasst.
Im Juli 2020 lag der Wert mit 24 Stunden mehr als dreimal so hoch wie im Juli 2017, als der bisherige Höchstwert von 7 Stunden erreicht wurde.

Das Jahr 2021 war insbesondere im zweiten Halbjahr von einem großen Strombedarf bei geringeren EE-Mengen geprägt. Insgesamt ging die Zahl der negativen Stundenkontrakte auf einen Wert von 139 Jahresstunden zurück zzgl. 7 Stunden mit Nullwerten. Damit bewegte sich die Anzahl negativer Stundenwerte im Jahre 2021 auf dem Niveau der Jahre 2017/2018.
Im Jahr 2022 macht sich die angespannte Situation am Strommarkt bemerkbar. Mit 69 negativen Stundenkontrakten (zzgl. 6 Nullwerten) an lediglich 13 Kalendertagen stellt das den niedrigsten Wert seit der Erfassung der negativen Stundenkontrakte seit 2015 dar.

 

Neue Rekorde ab 2023

Das Jahr 2023 übertrifft mit 301 negativen Stundenkontrakten (zzgl. 24 Nullwerten) das bisherige Rekordjahr 2020. Allein im Dezember sind an 72 Stunden negative Strompreise erfasst worden.

Bereits früh war im Jahre 2024 klar, dass 2024 ein neues Rekordjahr mit voraussichtlich mehr als 500 negativen Stundenwerten wird. In der Jahresbilanz für 2024 hat sich diese Vermutung mit 457 negativen Stundenkontrakten (zzgl. 62 Nullwerten) bestätigt. Die negativen Strompreise traten vermehrt in den Sommermonaten und an den Wochenenden, hier insbesondere an Sonntagen auf.

Ursächlich hierfür ist insbesondere die hohe Stromproduktion von erneuerbaren Energien aus Photovoltaikanlagen. Diese fällt unter Umständen an den Wochenenden mit dem reduzierten Strombedarf in Deutschland zusammen.

Dieser Trend hat sich im Jahr 2025 verfestigt. Es wurde ein neuer Rekord von 573 negativen Stundenkontakten (zzgl. 81 Nullwerten) erreicht. Im vergangenen Jahr fielen diese Stunden überwiegend in den Spätfrühling- und Sommermonaten Mai und Juni an, wobei letzterer mit 141 negativen Stundenkontakten (zzgl. 12 Nullwerte) den bisherigen Monatsrekord erzielte. Der Juli 2025 wies im Vergleich zum Zeitraum 1991 – 2020 in allen Landesteilen eine unterdurchschnittliche Sonnenscheindauer auf. Dies machte sich mit lediglich 12 negativen Stunden und 12 Nullwerten bemerkbar.

Tabelle 1: Anzahl der Stunden mit negativen Strompreisen und der betroffenen Tage nach Monaten (Datenerfassung: 11.06.2026)

  2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
  Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
Std.
Anzahl
Tage
Anzahl
1/4 Std.
Januar 4 28 3 5 1 3 8 44 4 34
+ 1 NW
1 3 0 0 1 4 1 14 3 16
+ 2 NW
1 14
+ 1 NW
1 10
+ 21 NW
Februar 1 8 5 14 2 5 2 5 2 9 10 84
+ 3 NW
1 9 1 4
+ 1 NW
0 0 2 4
+ 4 NW
0 0 2 23
+ 10 NW
März 4 14 1 6 0 0 2 21
+ 1 NW
9 46 7 41 5 27
+ 3 NW
1 6
2 9 3 12
+ 8 NW
8 30
+ 3 NW
10 139
+ 42 NW
April 3 14 0 0 3 16 1 3 2 18 6 40
+ 1 NW
3 22 1 5
+ 1 NW
3 11 11 50
+ 13 NW
15 75
+ 13 NW
19 492
+ 32 NW
Mai 2 17 3 21 1 17 4 31
+ 2 NW
3 9 6 36 7 38
+ 2 NW
4 16
+ 1 NW
7 33
+ 6 NW
14 78
+ 6 NW
22 129
+ 9 NW
15 315
+ 65 NW
Juni 0 0 0 0 0 0 0 0 4 26 3 8 2 9 1 3 5 20
+ 3 NW
11 64
+ 8 NW
23 141
+ 12 NW

Juli 1 3 1 2 1 7 0 0 0 0 4 24 3 11
+ 1 NW
1 2
+ 1 NW
7 56
+ 6 NW
14 81
+ 4 NW
4 12
+ 12 NW

August  0 0 0 0 2 8 0 0 2 11 2 4 1 11
+ 1 NW
0 0 2 23
11 68
+ 2 NW
12 64
+ 14 NW

September  1 13 0 0 2 8
+ 1 NW
1 3 4 15 2 6 0 0 0 0 3 22
+ 1 NW
12 40
+ 9 NW
11 60
+ 14 NW

Oktober 0 0 0 0 4 39
+ 1 NW
1 6
+ 1 NW
3 5 3 18 1 7 0 0 7 38
+ 2 NW
4 25
+ 3 NW
5 48
+ 3 NW

November 4 18 2 14 1 1 0 0 0 0  3  9 0 0 0 0 1 3
2 11
+ 2 NW
0 0
Dezember 5 11 4 35 7 42
+ 1 NW
6 21 6 38  4 25 1 5 3 29
+ 2 NW
8 72
+ 6NW
2 8
+ 1NW
0 0
Summe  25 126 19 97 24 146
+ 3 NW
25 134
+ 4 NW
39 211
+ 1 NW
51 298
+ 4 NW
24 139
+ 7 NW
13 69
+ 6 NW
46 301
+ 24 NW
89 457
+ 62 NW
101 573
+ 81 NW
47 979
+ 170 NW

 


NW = Nullwerte

 

Monatlicher Durchschnittswert der negativen Stundenkontrakte variiert erheblich

Betrachtet man die monatlichen Durchschnittswerte der negativen Stundenkontrakte so fällt auf, dass sich diese teilweise erheblich unterscheiden. In den Sommermonaten liegen diese tendenziell im Durchschnitt höher aus als in den Wintermonaten.

Tabelle 2: Monatlicher Durchschnittswert der negativen Stundenkontrakte in Cent/kWh (Datenerfassung: 11.06.2026)

 

2023

2024

2025

2026

 

ø Höhe
ohne Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
inkl. Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
ohne Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
inkl. Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
ohne Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
inkl. Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
ohne Nullwerte

in Cent/kWh

ø Höhe
inkl. Nullwerte

in Cent/kWh

Januar -0,248 -0,248 -0,105 -0,094 -0,011 -0,010 0,001 0,000
Februar 0,000 0,000 -0,007 -0,004 keine keine -0,010 -0,007
März -0,191 -0,191 -0,355 -0,213 -0,548 -0,498 -0,209 -0,160
April -0,299 -0,299 -1,983 -1,574 -1,956 -1,667 -3,615 -3,394
Mai -2,858 -2,418 -1,871 -1,737 -1,681 -1,572 -3,093 -2,564
Juni -1,155 -1,004 -1,271 -1,130 -1,169 -1,077
Juli -3,903 -3,525 -1,201 -1,144 -0,109 -0,055
August  -0,669 -0,669 -1,116 -1,084 -0,577 -0,474
September  -0,177 -0,169 -0,331 -0,270 -0,638 -0,517
Oktober -0,152 -0,144 -0,215 -0,192 -0,124 -0,116
November -0,004 -0,004 -0,072 -0,061 keine keine
Dezember -0,247 -0,228 -0,061 -0,054 keine keine

 

Betrachtet man die Anzahl der Tage, an denen negative Stundenkontrakte auftraten, so waren diese in den Jahren 2015, 2017 und 2018 mit 24-25 Tagen nahezu identisch. Im Jahre 2016 existierten nur 19 Tage mit negativen Strompreisen. 2019 wurden 39 Tage mit negativen Strompreisen an der Strombörse erfasst. Dieser Wert wurde im Jahr 2020 mit 51 Tagen deutlich übertroffen, sank aber 2021 mit 24 Tagen auf das Niveau der Jahre 2015-2018 ab. Mit 13 Tagen im Jahr 2022 wurde der bisher niedrigste Wert erreicht. Im Jahr 2023 traten negative Strompreise an 46 Tagen auf.

Im Jahr 2024 verdoppelte sich nahezu die Anzahl auf 89 Tage. Das Jahr 2025 weist eine weitere Steigerung mit 110 Tage auf, wobei noch an weiteren 13 Tagen einzelne Stundenkontakte mit einem Preis von 0 € auftraten, ohne dass negative Strompreise bei der Strombörse zustande kamen. Auch dies stellt einen neuen Rekord dar.

Bezogen auf die Gesamtjahresstunden-Anzahl (8.760 Stunden pro Jahr) nahmen negative Stundenkontrakte mit rund 1 % bis 3 % bis zum Jahre 2024 eine eher geringe Bedeutung ein. Im Jahre 2024 sind erstmalig rund 6% aller Werte negativ oder null gewesen, das Jahr 2025 führte zu einer weiteren Steigerung auf 7,5%.

 

In welchen Monaten kommt es besonders häufig zu negativen Preisen?

Im Betrachtungszeitraum von 2015 bis 2024 hat sich eine Verschiebung der relevanten Monate ergeben. In den Jahren 2015 bis 2022 gab es in den Sommermonaten noch wenige negative Stundenkontrakte. Aufgrund der Feiertage im Dezember traten die negativen Stundenpreise forciert in diesem Monat auf. Eine Ausnahme stellt hier lediglich das Jahr 2021 dar.
Außerdem stechen die Monate Januar und Mai besonders heraus – auch hier mit Ausnahme des Jahres 2021.
Dagegen gab es in den Jahren 2015-2018 sowie 2021 keine einzige negative Stunde im Juni, was sich aber im Jahre 2019 änderte und im Jahr 2020 fortsetzte.
Im Jahr 2022 wurde in den Monaten von August bis November kein einziger negativer Wert erfasst. 2023 fallen die meisten negativen Stundenkontrakte zwischen Mai und Juli, sowie im Dezember an. Dieser Trend hat sich auch im Jahr 2024 fortgesetzt. Die Höchstzahl der negativen Stundenkontrakte wurde im Juli 2024 mit 81 Stunden erreicht, gefolgt von den Monaten Mai, August und Juni in der Rangliste absteigend. Der Dezember 2024 spielte im Vergleich zu den Vorjahren nur eine untergeordnete Rolle. Im Jahr 2025 manifestierte sich diese Tendenz, so dass mittlerweile der Mai die Rangliste der Monate mit den meisten negativen Stundenkontakten anführt. Im November und Dezember 2025 hingegen kam es zu keinen negativen Strompreisen an der Börse.

Abbildung 1: Anteil der negativen Stundenkontrakte in den jeweiligen Monaten in Bezug auf die Gesamtzahl negativer Stundenpreise 2015-2025 (Stand: 11.03.2026)

 

Zu welchen Uhrzeiten kommen negative Strompreise häufiger vor?

Wertet man die negativen Stundenkontrakte der Jahre 2015-2025 aus, so zeigt sich eine Häufung der negativen Stunden Kontrakte insbesondere zwischen 0:00 Uhr und 7:00 Uhr morgens sowie zwischen 12:00 und 17:00 Uhr. Gerade letzterer Zeitraum gewinnt immer mehr an Gewicht. Besonders wenige negative Strompreise wurden zwischen 18:00 Uhr und 23:00 Uhr ermittelt.

Abbildung 2: Anteil der negativen Stundenkontrakte in den jeweiligen Tages-Stunden in Bezug auf die Gesamtzahl negativer Stundenpreise 2015-2025 (Stand: 11.03.2026)

 

Welche Jahreszeiten sind besonders durch negative Strompreise geprägt?

Im Winter (Dezember bis Februar) tritt eine Häufung negativer Stundenpreise aufgrund der Stromproduktion der Windkraft auf. Dies war jedoch nur noch an 204 Stunden in den letzten fünf Jahren der Fall. Dahingegen übertrifft der Frühling (März bis Mai) mit mittlerweile 541 und der Sommer mit 565 negativen Stundenkontrakten in den letzten fünf Jahren das Niveau der Wintermonate deutlich. Eher verwunderlich ist es, dass trotz Herbststürmen die Monate September bis November in den letzten fünf Jahren mit 254 Stunden deutlich weniger Stundenkontrakte im Minusbereich aufwiesen.

Abbildung 3: Anzahl der negativen Stundenkontrakte und der davon betroffenen Kalendertage für die letzten fünf Jahre kumuliert (Datenerfassung: 11.03.2026)

 

Der Sommer (Juni bis August) und damit der Strom aus Photovoltaik-Anlagen gibt ein sehr differenziertes Bild ab. Bei der Auswertung über vier Jahre bis einschließlich Sommer 2017 kam es gerade einmal zu 17 negativen Stundenpreisen an insgesamt vier Tagen und hatte damit nahezu keine Bedeutung bei den negativen Stundenkontrakten. Nach Abschluss der Sommerauswertungen 2019/2020 ändert sich das Bild signifikant. Im Sommer 2019 wurden an 6 Tagen insgesamt 37 Stunden mit negativen Strompreisen erreicht. Damit liegt die Stundenzahl im Sommer 2019 mehr als doppelt so hoch, als in den drei Vorjahren zusammen. Dieser Trend setzt sich mit 36 Stunden im Jahr 2020 und 31 Stunden im Jahr 2021 fort. Im Jahr 2022 kam den Sommermonaten mit negativen Strompreisen an 2 Tagen für insgesamt 5 Stunden wieder eine geringere Bedeutung zu. 2023 traten erstmals im Sommer die meisten negativen Strompreise auf. Diese Tendenz setzt sich deutlich im Jahr 2024 mit 213 Stunden an 36 Tagen und einem neuen Rekord von 217 Stunden in 39 Tagen in 2025 fort. Jedoch übertrifft das Frühling mit den sonnigen Monaten April und Mai mit 234 Stunden an 45 Tagen diese Werte erstmals.

Der zeitliche Verlauf der Jahreszeiten in den vergangenen Jahren wird in der nachfolgenden Graphik dargestellt.

Negative Strompreise 2021-2025

Abbildung 4: Anzahl der negativen Stundenkontrakte im zeitlichen Verlauf 2021-2025 (Datenerfassung: 11.03.2026)

Die nachfolgende Abbildung dokumentiert den jeweils niedrigsten negativen Strompreis für eine Stunde in dem jeweiligen Monat. Daraus wird ersichtlich, dass es in der Regel zu keinen maßgeblichen Änderungen der minimalen negativen Stundenkontrakten in den letzten Jahren kam. Der (betragsmäßig) höchste negative Stundenwert (-13,009 Cent/kWh) stammte bisher aus dem Mai 2016. Dieser Wert wurde im Mai 23 mit -12,996 Cent/kWh beinahe erreicht. Der bisherige Rekordwert wurde dann allerdings im Juli 2023 mit   -50 Cent/kWh in den Schatten gestellt. Im Jahr 2024 gab es keinen gravierenden Ausreißer. Die Minimalwerte lagen im Jahr 2025 auf einem ähnlichen Niveau wie das vorangegangene Jahr, jedoch wich der niedrigste Wert von -25,032 Cent/kWh aus dem Mai 2025 deutlich nach unten ab.

Abbildung 5: Maximaler negativer Strompreis (max Pneg) ohne Nullwerte (Datenerfassung: 11.06.2026)

Welche KWK-Anlagenbetreiber müssen die Strommenge während negativer Stundenkontrakte melden?

Wer muss was melden – und an wen? Das sind die bestimmenden Fragen insbesondere für Betreiber von KWK-Anlagen, die nach dem 1.1.2016 in Betrieb gegangen sind. Weitere Informationen zu diesen Themenfelder erhalten KWK-Interessierte im FAQ-Beitrag „Welche KWK-Anlagenbetreiber müssen auf negative Strompreise achten?“.

Eine Excel-Liste, die das Anmelden erleichtert und alle meldepflichtigen Stundenkontrakte des Jahres 2025 enthält, wurde auf den Seiten des BHKW-Infozentrums zum Download bereitgestellt. Ein zusätzlicher pdf-Ausdruck gibt die „Negativen Stundenkontrakte und Nullwerte 2025“ wieder.

 

Begriffserläuterung:
Negative Stundenkontrakte – An der Strombörse gehandelte Kontrakte (Kauf / Vertrag) einer Stunde mit negativen Preisen.
Nullwerte – An der Strombörse gehandelte Kontrakte (Kauf / Vertrag) einer Stunde mit einer Wertigkeit von 0 Cent.

Autoren: Carmen Klein, Sabine Güntner, Markus Gailfuß
Stand: 11.06.2026

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